Angst

Angst ist die Folge von Hilflosigkeit, von Ohnmacht

Wenn ich Angst habe, habe ich immer auch gleichzeitig das Gefühl von eigener Unzulänglichkeit.
Ich schaffe etwas nicht,
ich kann etwas nicht,
ich komme gegen etwas / jemanden nicht an,
ich kann mich auf etwas / jemanden nicht verlassen,
ich darf mich nicht wehren,
ich darf nicht so agieren, wie es der gesunde Menschenverstand gebietet.

Agieren zu können verhindert Angst

Vor Situationen, denen ich mich gewachsen fühle, habe ich normalerweise keine Angst.
Ich darf agieren,
kann Lösungen finden und umsetzen,
es gibt gewisse Regeln, auf die ich mich verlassen kann,
ich kann jemanden um Hilfe bitten und weiß, dass ich sie auch bekomme,
ich bin im Vertrauen darauf, dass am Ende alles gut ist.

Ursachen finden

Meistens kenne ich den Grund meiner Angst, kann sie auf ein bestimmtes Erlebnis oder ein bestimmtes Verhalten von jemandem zurückführen.  Aber manchmal ist die Angst in einer Situation unangemessen hoch oder mir ist der Grund / der Ursprung der Angst unerklärlich. In den Fällen ist es sinnvoll einmal genauer hinzuschauen.

Warum haben wir Angst

Das Unterbewusstsein versucht mich durch Angst vor Situationen zu bewahren, in denen ich Schaden nehmen könnte. Es schützt mich dadurch praktisch vor mir selbst. Für mein Überleben ist es wichtig körperlich unversehrt zu bleiben und den Anschluss an meine Familie/Stamm/Gruppe/Partner nicht zu verlieren, denn dieser Anschluss alleine versprach in grauer Vorzeit eine gewisse Sicherheit. Deshalb versucht es durch Angst dafür zu sorgen, dass ich die Regeln und hierarchischen Strukturen meiner Familie einhalte (siehe Bindungsbedingungen).

Auf dem Holzweg

Manchmal hat mein Unterbewusstsein diese erlernten Regeln aber auch falsch verstanden. Hier wird es für mich sehr schwer den Ursprung der Angst zu finden. Die Kinesiologie ist in diesem Fall ein gutes Werkzeug, um hier die Ursachen zu ergründen.

Dazu schildere ich nächste Woche ein Beispiel.